Archive for Juli 2008

Berlinize it
Juli 24, 2008

Mr. Obama is in town..nach dem großen Hickhack wo und wann hat er ja endlich noch ein Platz gefunden der ein zu 2/3  Symbol über den struggle mit dem rebellischen Süden des Landes steht und eine relativ gute Rede gehalten.  Es hat zwar noch etwas über die Gleichberechtigung und auch über die Pendlerpauschale gefehlt, denn an Themen mangelte es ja irgendwie schon. Bloß Co2 , Terror, Dafur,AIDS, Terrorforscher,Atomschmuggel…wenn sich da mal nicht einer übernommen hat …

Anyway das wichtigste ist jedoch,daß der possible  President of the United States of America ( anmaßend oder ?? Was ist mit den 400 Millionen die südlich leben) wenigstens wußte was sich gehört im Gegensatz zu den Heimatschwaben.

ERST BERLIN und dann die welt da draußen.

in diesem Sinne

PEOPLE OF BERLIN,

people of the world

STOPPT STUTTGARTISIERUNG worldwide.

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Tag der Befreiung für die SBZ
Juli 17, 2008


JAAAAAAA, morgen ist FREItag und diesmal ein ganz besonderer FREItag, denn es ist Schwabenabreise. Gut, man kennt das ja, eigentlich ist ja schon Mittwoch keiner mehr da, denn der so arbeitswillig Auslandsstudent muss Dienstag schon ab nach „daheim“ (wie lächerlich klingt dieses Schnöselwort eigentlich ?!) und wenn man sowieso nur DiMiDo macht lohnt es sich nicht mehr für den letzen Rest vom Schützenfest nochmal in die Uni zu kommen. Deshalb dürfen da auch keine Referate seien oder so, ein Umstand der auch an Feiertagen die auf einen Donnerstag für den Freitag gilt, da „desch wär ja g’mein hano da bin isch groad ma daheim und kansch net genischße“…. Der Brüller in dieser Hinsicht war übrigens mal ein Kommilitone ..nee sorry ein Student aus BaWü der erst in der zweiten Januarwoche auftauchte und dann ganz eintgeistert frug „ Wie wosch zweite Sitschung schon – aber letzschte Woche war doch Heilige Drei Könige oda isch desch koin Feiatag hier ?“
Nee Batzi ist nicht…aber hätte man auch nicht mal nachschlagen können.
Nun denn er kommt der Tag der Befreiung,der sich meistens schon durch kleinere Seminarteilnehmerzahlen ankündigt und auch durch eine plötzliche Invasion von Schiebekoffern die überall im Unigelände rumgeschoben werden weil man ja gleich los muss zum Flughafen oder zum Bahnhof, gell… und deshalb fragt man ja auch jeden:
„Wenn geht denn dein Zug ?“
„ Hää wat fürn Zug? Meinste den Orientexpress oda wat na alle 3 Minuten ab Friedrichstraße“
„ Kommscht Du etwa ausch Berlin, färscht net heim ?“

NEIN ich fahre nicht heim, denn ich würde höchstens NACH HAUSE fahren , so lange in Berlin und sprachlich immer noch nicht integriert.

Aber diesmal, heute an dieser Stelle mein Batzifriedensangebot von

AirBerlin,

TuiFly

und

Deutscher Bahn ,

damit ihr zum Tag der Befreiung auch fix heim kommt ins Land der Maultaschen.

Kulturkreuzzug 2.0
Juli 9, 2008


Der Ossi hat ne Banane und nen Videorecorder gekriegt. Damit war er christianisiert.

Soweit die kritische Würdigung der Nachwendezeit meines PW-Lehrers Ende der 1990iger Jahre in der heutigen SBZ. Nun ja, nachdem der Wilde Osten befriedet worden ist und die Ostexpansion fast abgeschlossen ist wendet sich der Szenehopper nun dem „wilden Kurdistan“ zu- sprich Berlin Wedding. Ehemals als roter Wedding bekannt ist, ist er heute in einigen Bereichen eher ein Teil von Kücük Istanbul, wie vor allem die Flaggenparaden der letzten Wochen und die höchst professionellen Autokorsos zeigten.

Da jedoch viele der Bewohner weder mit Bananen noch mit popeligen Videorekordern christianisiert werden können ( hier auch sowieso ein großes DIKKAT mit Religion und so weissu) muss man sich was anderes einfallen.

Speerspitze der Verbesserung des Wohngebietes mit dem euphemistischen Ziel:

„These are very long-term projects that aim to attract a different demographic to Wedding,“

sind unsere lieben Künstler, die bereits im Trendtussiartikel Erwähnung fanden.

Am 19. / 20 Juli wird für diese mal wieder tüchtig die Werbetrommel gerührt wie die beigefügten Artikel aus der Berliner Woche und einem Trendorgan, der 030,unter-streichen.

Besondere Beachtung verdient jedoch meines Erachtens der kleine unscheinbare Bericht über die Dimension der Migrantenzahlen in Berlin, der zufälligerweise neben dem Aufmacherartikel in der Berliner Woche zu finden war. Vielleicht sollte man das Geld was man für sinnlose Kunst und Läden, in denen einem Klamotten aus Humanakartons verkauft werden, eher zur Verbesserung der Chancen der Bewohner dieser Gebiete ausgegben werden. Zum Beispiel mehr Freizeitangebote für Schüler oder eine Sicherung der bereits bestehenden Projekte in denen mit den Jugendlichen gearbeitet wird.

Das dies jedoch nicht in die Konzeption der DeGeWo vom Wedding 2.0 passt wurde jedoch spätestens im Januar 2008 deutlich als die Dönerbuden der Brunnestraße weichen mussten, um Platz für Kunst, Kultur und Kommerz zu machen.

In diesem Sinne

Hoşgeldiniz Stuttgartisierung !

Besserschwäbel(i)n
Juli 8, 2008

Besser Schwäbel(i)n

Heissa, was für ein Wetterchen…zum Glück meint es Petrus gerade gut und wir können uns wenigstens ein wenig abkühlen.

Cool bleiben ist ja generell erste Bürgerpflicht- vor allem wenn man sich regelmäßig in der Innenstadt aufhält und sich sogar mal in die Alma Mater von Berlin traut, die ja auch unter dem Namen Humboldt-Universität zu Berlin bekannt ist. Zu Berlin ist früher notwendig gewesen da Teile Berlins einen administrativen Sonderstatus hatten und auch heute ist es sehr gut, von Zeit zu Zeit daran erinnert zu werden, daß man in Berlin ist. Klar freue ich mich über Studenten aus aller Welt…aber die Welt scheint nicht weiter als bis zum Neckar zu reichen. Häufig mache ich mir mal den Spaß und zähle die Berliner in Kursen von 20 Leuten und stelle fest, daß man selten mehr als vier findet.

Das geht soweit, daß sogar die Babbelfischlis sich einen Keks freuen,wenn man Ihnen sagt man sei aus Berlin. „Escht desch isch ja interessant. `Schab hier noch koinen g’sehn.“ …Das kennt man ja und weiß auch nie, wie man ausländischen Studenten, zum Beispiel aus Italien, erklären soll wieso sie keine Berliner an der HU kennen lernen. Lustig wird es nur, wenn Dir der Schwabe Deine Stadt erklären will. Jeder der 100’er fährt, hat ja sicher schon einmal die verhinderten Neu-Berliner erlebt, der , stolzer als Bolle je war, seiner Ihn Heimsuchen puckligen Verwandtschaft versucht die Stadt zu zeigen. Legendär dabei die Verwechselung von Staatsoper und Humboldt-Universität aber egal- Hauptsache man kann sich gut verkaufen und die Verwandten beeindrucken.

Der lustigste Gag ist mir jedoch selber in der Uni nach einem Seminar passiert, als es um die Diskussion ging, wozu wir eine MetroTram und einen MetroBus brauchen. Als ich meinte Tram sei wohl ein BVG-Marketingtrick im immerwährenden Deutschen Wahn nach mehr Internationalität und einwarf bisher hätte es ja auch „Straßenbahn“ getan kam der Brüller.

Sie, durchaus was in der Birne und natürlich aus BaWü und wohnhaft im so genannten LSD-Kiez, brachte den Satz der mich noch für Wochen zwischen schallendem Lachen und Empörung schwanken ließ:

„Bei unsch , also bei unsch im Oschten heischt desch Tram“ ….

..was soll ich dazu noch schreiben ?!!?

Gastbeitrag ASK Köpenick
Juli 6, 2008

Wie eingangs erwünscht, erhielt ich dieser Tage eine Mitteilung vom ASK Köpenick. Weit draußen hat man zwar weniger Gentrifizierung und weniger „Stuttgartisierung“ aber scheinbar eine Meinung zum Herzen der Stadt.

Hallo Welt! Hallo Deutschland! Hallo Berlin!

Es grüßt das ASK Köpenick. Zum Glück ist der überwiegende Teil des Köpenicker Wohnumfeldes noch in Berliner Hand. Doch auch hier bestätigen Ausnahmen die Regel.

Friedrichshagen. Es hat sich viel verändert und einiges getan, in dem einst vom Großen Fritz gegründeten heutigen Ortsteils Köpenicks. Berlins größten und grünsten Bezirk!

Da haben sie sich eingenistet. Bonzen und Politiker aus dem ehemaligen NSA. Baulöwen, Immobilienhaie, Heuschrecken und viele andere Schreckgespenster der Menschlichkeit.

Im Gegensatz zu den Neu-Friedrichshagenern aus dem nichtdeutschen Ausland, Italiener, Chinesen und so weiter, sind diese Westdeutschen Emigranten nicht integriert, fallen auf durch Ihre frivole Arroganz und diesen einzigartigen Kleidungsstil, mit großen Hüten…

Interessant auch, das diese Neubürger scheinbar nicht bemerkt haben wer sich in Ihrer Nachbarschaft noch so angesiedelt hat. Triaden, Mafia, NPD, oder soll man sich dabei was denken, hat das einen Hintergrund, dass dies so ist?

Ich weiß es nicht, doch könnt man ja ma drüber nachdenken, wa…