Archive for August 2008

Ein rechter Schwabe
August 31, 2008

Ein rechter Schwabe

Nachdem ich heute gerade erst las, wie eifrig das SchwabenHQ sich im tausendjährigen Reich mit der späteren Stadt der Reichsparteitage Nürnberg um eben die Ausrichtung dieser stritt, war ich dennoch überrascht wie aktuell diese unheilvolle Verbindung von braunem Mob und Schwabengulag auch heute noch ist. Obwohl wir ja durch den legitimen Nachfolger von Guido Knopp, MP Günther H. Oettinger, bereits eindrucksvoll die tiefgreifende Entnazifizierung im „Ländle“ erleben durften, wollte ich dieses Beweisstück eines Boten des gallischen Dorfes Thälmannpark erst nicht für echt halten…

Damals wie heute besteht also auch weiterhin eine enge Beziehung zwischen nationasozialistische Deutschtümmelei und Schwabentum…na ja da würde ich mich als Schwabe nicht gerade freuen wer mich da freudig begrüßt.

Sicherlich stimmt der Punkt über Berlin als Einwanderungsstadt, jedoch wussten bisher alle Gruppen seit jeher sich zu integrieren, und nur selten kam es zu solchen national-befreiten Zonen wie im so genannten „P-Berg“ oder „F-Hain“.  Aber zum Glück haben ja die lieben CDU-Schwaben nun endlich rechte Freunde gefunden..ein Grund mehr der Stuttgartisierung der Hauptstadt ein entschiedenes NO GRACIAS , entgegenzuwerfen…..wer solche Freunde hat der braucht keine Feinde…aber vielleicht sollte er doch mal die Scheuklappen abmachen aber klar, damals wie heute ist natürlich „Schaffe,schaffe Häusle baue“ die beste  Ausrede für alles.

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nOSTalgie bei STUTTGARTisierung
August 25, 2008

aus:

http://www.unaufgefordert.de/component/option,com_docman/task,doc_view/gid,30/Itemid,75/

zudem noch ein dICKEs Dankeschön an ICKE.

Lieber Wessi

Schön, dass wir miteinander noch reden können. Auch schön,
dass du noch Unterschiede erkennst. Denn in der Tat: Im Seminar
unterscheiden wir uns nur noch wenig. Manchmal ist
da ein breiterer Akzent, manchmal etwas im Kleidungsstil, ein
anderes Mal die Pünktlichkeit. Letzteres mag vielleicht daran
liegen, dass wir die Dinge ernster nehmen. Viele von uns stehen
eben mehr mit dem Rücken zur Wand. Nachdem die Bildung
unserer Eltern entwertet wurde, haben wir die Chance,
an der Uni jetzt das »richtige« Wissen zu bekommen. Wenn
dann noch bei ersten Klassentreffen in den fünf-ewig-neuen
Bundesländern Gleichaltrige von Hartz IV berichten, macht dies
noch zusätzlich Angst vor der Zukunft.
Klar, dass viele von uns diese dann im Westen suchen. Uns
wird es nie gelingen, wirklich im Westen anzukommen. Unsere
Eltern werden nie den Unterschied zwischen Karl Lagerfelds
»Photo« und »Axe« lernen. Und selbst in Berlin braucht
man nur einmal das Sortiment von »Kaiser’s« in Ost und West
vergleichen: »Chorizo« und »Cheddar« fi nden sich im Osten
noch immer nicht.
Von Beginn an trennte uns der unterschiedliche Konsum. Für
West-Berlin war die Wende eben nur »der Tag, an dem es in
der ganzen Stadt keine Bananen mehr gab«. Für unsere Eltern
war es wie ein Umzug in ein unbekanntes Land. Während du,
wenn du nach Hause fährst, die Orte deiner Kindheit fi ndest,
sind unsere für immer verschwunden. In F6-Schachteln stecken
seit 1991 Zigaretten von Phillip Morris und das Ostalgie-
Blatt »Super-Illu« hat einen Wessi zum Chefredakteur. Wenn
wir eine Partei wählen, die aus dem Osten kommt, werden
wir als frustrierte Protestwähler und -wählerinnen verschrien.
Das Misstrauen gegenüber »Genossen« und »denen da oben«
ist durch das Regime eher gewachsen – Obrigkeitsgehorsam
fühlt sich jedenfalls anders an. Trotzdem, schreibst du, sollen
auch die Ostdeutschen das »Gesicht Deutschlands mitgestalten
«. Umgedreht ist es nach wie vor schade, dass so wenige
Westdeutsche den Osten kennen. Einige glauben gar, in Rostock
spreche man auch »Ostdeutsch«, womit sie eigentlich
den sächsischen Akzent meinen.
Du verlangst, dass wir stolz sein sollen. Worauf denn? Kein
Ost-Verein spielt mehr in der Bundesliga, die Popgruppe
»Prinzen« ist nur noch peinlich und selbst Angela Merkel wurde
im Westen zum Teil wegen ihrer Herkunft nicht gewählt.
Und wenn wir im Westen Fuß fassen, läuft das noch immer
unter »Quoten-Ossi«.
Nein, ich denke unsere Chance liegt eben genau in dieser Zurück-
Haltung, dem Under-Statement, von Personalchefs auch
»Soft Skills« genannt. Mit freundlichem Händeschütteln drücken
wir noch heute zwischen Anneberg und Zingst unsere
Kollegialität aus. Mit Zwei-Klassen-Denken hat das nur wenig
zu tun. Vielleicht bringt uns das auch im Rest des Landes
weiter.

Gruß, dein Ossi <

Berliner Republik pro „Mehr Demokratie for Tschörmany“
August 24, 2008

Tach  !

Nachdem sich hier  ja immer die armen Hanois  angegriffen fühlen ( Allen voran der arme, arme Zonenschwabe. Erst jammern aber’n apple haben ;-) ) bekommen heute auch mal die Einwohner von  „hinterm Weißwurstäquator“ ein kleines Spottbildchen aus dem Stadtbild der Mutterstadt gewidmet.

Exklusiv aufgenommen für alle die P-1 Tussis und ihre männlichen Counterparts die von Beruf meist Sohn sind und auch beim Reden  äh Pumps,na den Stifelen na äh ich meine den ähh den Turnschuh nicht aus dem Mund nehmen können. ( Grüß Gott Ede)

Das Photos zeigt eine kleine überzeichnete Stereotypisierung eines Menschenschlages, der seine Frau doch auch allen Ernstes mit Muschi anredet….

In diesem Sinne- Berliner seid ein demokratisches Vorbild für die Flüchtlinge aus den 12 neuen Bezirken

und

STOPPT STUTTGARTISIERUNG & VERMÜNCHNERUNG!

Pankow auf dem Weg
August 18, 2008

…viele der ehemaligen Einwohner,  zogen nach Mitte und Friedrichshain und gerade ein beträchtlicher Teil der Hochqualifizierten und Besserverdienenden schon vor 1989 dort lebenden kehrte ganz im Gegensatz zum „back to the City Trend“ Westdeutschlands und Schwabistans der Stadt ganz den Rücken oder zog in ruhigere Bezirke wie unter anderem das schöne Pankow. Leider ist der Schwabe ideenlos und eher ein Trendlemming,so daß leider auch dort schon das Gebabbel immer Öfter zu vernehmen ist was jedoch nicht unbemerkt geblieben ist.

Heute Faul = Fundstücke aus der Welt des Netzes
August 17, 2008

ich habe den Künstler vergessen der das erschaffen hat. Was ich noch weiß ist das es eine Anlehnung an Pariser Schilder aus dem 20 Jhd. ist, wo das gleiche Spiel mit Bretonisch durchgezogen wurde.

Qui me peut aider ????

Geographielegasthenie im Mauerpark
August 4, 2008

Letzes Wochenende war es inder Mutterstadt ja wunderschön mollig warm und ja ich gebe es zu auch ich verlies meine kleine osmanische Enklave und begab mich in Begleitung der schönsten Frau der Welt nach „drüben“, sprich durch den leider geöffneten Gleimtunnel mitten in die SBZ. Dort wo früher die Mauer stand ist ja nunmehr seit ewigen Zeiten schon der Mauerpark, den vor allem Zonis belagern in ihrem ewigen Bestreben, es möge doch ein wenig Anarchochic auf sie abfärben wenn sie dort sitzen. Ob dieser fruchtlose Versuche muss ich immer Schmunzeln, vor allem wenn meine Oma mich dann immer fragt, wo die Penner in der 20 alle herkämen die am Mauerpark einsteigen würden…aber gut das kann man ja vielleicht unter Generationskonflikt abbuchen.

Wie geplant lagen wir am Rande des Mauerparks, nicht zu weit weg vom rettenden Wedding als sie mal wieder ankamen- die Prototypen der Möchtegernberliner. Vati, Mutti und eine dieser zigtausenden Lea-Sophie Doppelnameklone die im Babyboombezirk beheimatet sind.Mit im Schlepptau die Oma, die offensichtlich auf Hauptstadtbesuch war und der nun die beiden ganz stolz zeigen wollten wofür sie ihr Knaxx Konto geplündert hatten um nach Berlin zu ziehen. Stolz zeigte man dann der Oma auch gleich mal den Funkturm,der sich ja wie wir alle wissen in Richtung Stadtmitte neben den Flutlichtmasten des CANTIANSTADIONS ( oder auch für Zugezogene Friedrich-Ludwig-Jansportstadion) abzeichnet. ….wie kann man die beiden eigentlich verwechseln ??? Klar, Berlin war 40 Jahre lang ein geographisches Wunder in allen vier Himmelsrichtungen lag Osten…aber trotzdem den Eiffelturmnachbau sollte mann schon einnorden können.

Über Erklärungen würde ich mich sehr freuen, vielleicht ja auch von DER Julia V. aus Stuttgart die ja per facebook diese Blog verfolgt und sicher als Humboldelevin gute Ideen hatte.

Nach diesem kleinen Negativerlebnis fand ich dann noch eine traurige Beaobachtung aus Andrej Holms Werk“Die Restrukturierung des Raumes: Stadterneuerung der 90er Jahre in Ostberlin: Interessen und Machtverhältnisse“ bestätigt.
Als Prenzlauer Berger Kellerkind wußte ich noch aus Zeiten von wüsten Wasserschlachten im Göhrener Ei, daß so ziemlich jedes Haus im Bezirk auf dem Hof über einen Wasserhahn verfügt der sich ideal zum Auffüllen und Abfüllen von Wasserpistolen und Wasserbomben anbietet und natürlich kann man sich auch mal runterhängen um einen Schluck zu trinken. Letzteres hatte ich auch vor und fand zu meiner Überraschung all die clean sanierten Häuser durch wunderschöne Klingelbretter verschlossen..seltsam und das in einer so vornehmen Gegend wo eigentlich nichts zu befürchten steht.